Reihenhäuser sind beliebt als Mittelding zwischen Stadtwohnung und echtem Einfamilienhaus. Ein Garten gehört zu einer Reihenhausanlage immer dazu, die Gestaltung eines Reihenhausgartens kann sich mitunter aber als schwierig erweisen. Das beginnt schon bei der Größe des Gartens, oft sind die Gärten eher klein gehalten, was den Gestaltungsfreiraum einengt. Zudem gibt es von der Wohnbaugesellschaft oft Vorgaben was die sichtbare Gestaltung des Gartens anbelangt.
Den schönsten Reihenhausgarten könnte man bei Zusammenlegung mehrere einzelner Gärten erreichen. Hier würden Zäune und / oder Büsche als trennende Elemente wegfallen, allerdings funktionert das nur, wenn sich die betroffenen Nachbarn SEHR gut verstehen. Aber auch dann kann das zu Streitereien führen, alleine schon dann, wenn geklärt werden soll, wer welchen Teil des Gartens zu pflegen hat oder für Ausgaben aufzukommen hat. Eher werden daher zum Nachbarn abgetrennte Reihenhausgärten zu finden sein. Als Abtrennung könnte man Büsche oder Stauden verwenden, im Garten selbst könnte man einen kleinen Sandplatz z.B. mit einer Schaukel (für die Kinder) anlegen. Eine kleine Wiesenfläche gehört ebenso dazu, die Hauswand ließe sich noch mit Kletterrosen ode Efeu verzieren – fertig ist der individuelle Reihenhausgarten auf kleinstem Raum. Auch die Anlage eines kleinen Gemüsegartens wäre möglich, es muss eben immer auf das eingeschränkte Platzangebot geachtet werden. Auch sollte man an der Grenze zum Nachbarn vorsichtig sein: ein Baum der viel Laub im Herbst abwirft oder Blumen die viel Bewässerung benötigen (dann kann auch Wasser in Nachbar´s Garten hinüberlaufen) – das könnte auch zu Verstimmungen beim Nachbarn führen. Daher auch immer das miteinplanen.